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SYSTEMS<DAMAGING>SYSTEMS
Tanz- und Videoproduktion für 4 TänzerInnen
2000-2003

| Choreografie / Regie / Konzept |
Helene Weinzierl |
| Tanz / Choreografie |
Helena Arenbergerova, Jesus Cobos,
Giordana Pascucci, Robert Tirpak |
| Lichtdesign und Technik |
Albert Haderer |
| Musik und Komposition |
Kynos Kutis (Bob Niels) |
| Geige |
Christine-Maria Höller / Lucia
Riccelli |
| Video / Film |
Hans Jürgen Gökler / Max
Biskup / Peter Huber |
| Videocut & Animation |
Petra Hinterberger |
| Fotos / Fotoausstellung / Kontakt |
Peter Huber, www.tanzimpulse.at |
| Dauer |
60Minuten |
| Premiere |
ausgezeichnet mit dem
2. Preis für Choreografie in Kalisz
Und Teil des aereowaves Programms 2001 the place theatre London |
| Vorstellungen |
2001 Nagoya Japan, Metropoltheater
München, Stadttheater Passau Bloomsbury theatre London,
New York Fringefestival, Landestheater Innsbruck IG Börse,
International Dancefestival Almada/Portugal, Szene Salzburg,
2002: Mu Theater Budapest /HU 2 Posthof Linz, tanz_house festival
Salzburg republic, Kosmos Wien, 2003 Tanec Praha |
| mit besonderer Unterstützung |
BK Kunst, Wien Kultur, AK Salzburg,
Erste Bank Salzburg, BmaA |
systems<damaging>systems wurde im Januar 2002 überarbeitet
und von der Kurzstückversion auf eine abendfüllende Produktion
weiterentwickelt (Dauer ca. 60 Minuten). Die Kurzversion von systems<damaging>systems
war Teil des aerowaves Programms 2001 vom The Place Theatre in London
und wurde mit dem 2. Preis für Choreografie in Kalisz/Polen
ausgezeichnet.
In systems<damaging>systems setze ich mich mit
destruktiven Systemen, Mechanismen des Verfalls und der Auflösung,
dem Zerfall an sich und dessen Konsequenzen im Konnex mit einer
fatalistischen Ordnung auseinander. Zerfall sowohl als Sinnbild
als auch als reale Erscheinung einerseits, als Ausgangspunkt und
kausaler Nährboden innovativer Schaffungsprozesse, als Input
für vitale Gestaltungsabläufe andererseits.
Der essentielle Moment von Zerfall und Auflösung, die daraus
resultierende Einsamkeit, Manipulation des Einzelnen, Funktion des
Menschen im Getriebe einer schnelllebigen Gesellschaft bilden den
Schwerpunkt in dieser Arbeit. Einsamkeit als Begleiterscheinung
und nicht zuletzt als Resultat und Ursache von Zerfall zugleich,
Einsamkeit als Geburtshelfer und Ideengeber, als auslösender
Moment für den Augenblick des Fortschreitens auf der anderen
Seite.
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